Danke!

Allen GRÜN-Wählerinnen und Wählern im Erzgebirge ein herzliches DANKESCHÖN! Sie haben nicht beirren lassen von Trends, Stimmungen und Wahlpropaganda der Masse statt Klasse. Unser Budget ließ es nicht zu jeden Briefkasten mit Rundschreiben, Programmflyern und Zeitungen zu bestücken. Vielleicht haben Sie das vermisst, vielleicht auch als positiv empfunden und die Informationen für Ihre Wahlentscheidung gezielt und bewusst selbst gesucht, anstatt sich “umgarnen” zu lassen. Den Wahlkampf im Erzgebirge hatten unsere Direktkandidaten weitgehend allein zu bestreiten, neben beruflichen und privaten Verpflichtungen, ohne große Profi-Maschinerie im Hintergrund. Wir standen wie immer vor der Herausforderung, den Bogen von vorwiegend großstädtische Themen zu denen des ländlichen Raumes zu spannen. Bei aller Sorge um Polizei und Lehrerschaft waren unsere “Klassiker” Naturschutz, ökologische Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung wenig gefragt. Mit dem immer dünneren Bus&Bahn-Netz wollte sich auch niemand so recht befassen, obwohl gerade hier die alternde Bevölkerung immer mehr ins Abseits gestellt wird.
Ich bitte um Nachsicht, dass dieser Beitrag recht spät nach der Wahl erscheint. Die Tage nach der Wahl waren – neben dem Abnehmen von rund 80 GRÜNEN Wahlplakaten – geprägt von der hitzigen parteiinternen Diskussion zur Koalitionsfrage. Mancher mag fragen, warum tun sich die GRÜNEN so schwer? Doch (Entschuldigung an alle SPD-Wähler!) unsere Wählerschaft scheint an ihre Partei höhere Ansprüche an Profil und Prinzipen zu stellen. Man kann es nicht allen recht machen, will aber ebenso Enttäuschungen in Grenzen halten. So darf ich meine persönliche Einschätzung vorwegnehmen: Die demokratische Höflichkeit gebietet es, mit der CDU Sondierungsgespräche zu führen. Doch ein Wahlergebnis knapp über der 5%-Hürde, ein grüner Landesverband, der Schwarz-Grün mehrheitlich sehr kritisch sieht und Umfragen, die eine Große Koalition befürworten, wären keine guten Voraussetzungen für eine grüne Regierungsbeteiligung. Aber: Seien Sie gewiss – Dauer-Opposition nur aus Trotz ist für keine Option; wir kämpfen weiter!

WOCHENSPIEGEL-Interview mit Bert Meyer

Landtags-Kandidat Bert Meyer (DIE GRÜNEN) aus Mildenau beantwortete im WochenSpiegel vom 13. August 2014 kritische Fragen:

Die Wirtschaft braucht preiswerten Strom – die GRÜNEN setzen in Sachsen auf 100 Prozent alternative Energien. Wie passt das zusammen?

Die Wirtschaft braucht Wettbewerbsfähigkeit, jetzt und später. Dazu muss man vorbauen – mit Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Konventionelle werden stetig teurer, mit teils sprunghaften Preisschwankungen. Zudem ist es eine volkswirtschaftliche Frage: (mehr …)

Landtagskandidat Bert Meyer beantwortet die Fragen des DGB Südwestsachsen

Im Vorfeld der Landtagswahl am 31. August 2014 hat der DGB Südwestsachsen den Kandidatinnen und Kandidaten in den Wahlkreisen eine Reihe von Fragen zu sozial- und wirtschaftspolitischen Themen gestellt. Die Antworten von Landtagskandidat Bert Meyer können Sie im folgenden nachlesen:

1. Wie stehen Sie zur Niedriglohnstrategie des Freistaats Sachsen? 

Mag die Niedriglohnstrategie in den 90er Jahren dazu gedient haben, die Reste der weitgehend zerschlagenen DDR-Wirtschaft über Wasser zu halten und Neugründungen nicht gleich mit hohen Personalkosten zu überfordern, so wird eine dauerhafte Niedriglohnpolitik zu einer Schrumpfung der sächsischen Wirtschaft führen, und zwar mangels Arbeitskräfte. Nicht nur Akademiker, auch gute Facharbeiter werden ihre Möglichkeiten prüfen, in anderen Regionen besser zu leben. Ein etwas niedrigeres Preisniveau in Sachsen würde hiergegen kein wesentliches Hemmnis sein.

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Es geht wieder los! DGB-Wahlstammtisch zum 1. Mai

Der Wahlkampf 2014 ist eröffnet. Zum 25. Mai stehen Europawahl und Kommunalwahlen an, am 31. August folgt die Landtagswahl. Wieder gehört der DGB Erzgebirge zu den wenigen Veranstaltern, die den Wahlkreiskandidaten der Landtagswahl ein Podium bieten. Deren öffentliche Diskussionsrunde findet während des Familienfestes am 1. Mai (http://suedwestsachsen.dgb.de/++co++55a763a0-c14e-11e3-b109-52540023ef1a) gegen 15 Uhr auf dem Annaberger Marktplatz statt. Als GRÜNER Landtags-Direktkandidat für den Wahlkreis Annaberg darf ich Sie recht herzlich hierzu einladen!
Wen angesichts der relativ guten wirtschaftlichen Lage in unserem Land gewisse Wahlmüdigkeit erfassen sollte, dem sei

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Vielen Dank!

Liebe Wählerinnen und Wähler,

der Wahlausgang war für uns GRÜNE und für mich enttäuschend. Mein Ziel von wenigstens 5% im Wahlkreis erreichte ich nicht, nicht einmal eine Verbesserung des Ergebnisses von 2009. Über die Ursachen wurde nach der Wahl vieles richtig analysiert und veröffentlicht. Das brauche ich an dieser Stelle nicht zu wiederholen.
Mit unseren und meinen beschränkten Möglichkeiten war keine große PR-Maschine in Gang zu setzen. Und das wollte ich auch nicht, denn das Wahlergebnis zeigte: Darauf kam es gar nicht an. Die Wählerschaft kann selber denken. Und allen Unkenrufen zum Trotz: Die Demokratie hat ein Fest gefeiert!

Immerhin waren die letzten Wochen eine spannende Zeit. Ich versuchte unsere Programmatik zu bewerben – aber nicht  unreflektiert, sondern eigene – auch erzgebirgische – Akzente zu setzen. Mit so viel persönlichem Zuspruch von verschiedensten Leuten hatte ich allerdings nicht gerechnet. Es war mehr als Erfolgswünsche aus Höflichkeit, wenn Menschen von sich aus auf mich zukamen und ganz konkrete Unterstützung anboten.
Mögen die nackten Zahlen für sich stehen – ich für meinen Teil konnte aus dieser Wahl einen großen ideellen Gewinn mitnehmen der mich ermutigt, weiter für GRÜNE Ideale einzustehen!

Dafür allen, die mich in irgendeiner Weise unterstützt und ermutigt haben, ein herzliches

DANKESCHÖN!

Ergebnisse der Bundestagswahl im Erzgebirge

Zur Bundestagswahl konnten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Erzgebirge folgende Ergebnisse erzielen:

Wahlkreis Erzgebirge I

Erststimmen für Bert Meyer: 3,2 (-0,6)

Zweitstimmen: 2,5 Prozent (-1,3)

Wahlkreis Chemnitzer Umland/Erzgebirge II

Erststimmen für Dan Fehlberg: 3,7 Prozent (-0,4)

Zweitstimmen: 3,2 Prozent (-1,3)

Hier finden Sie die Ergebnisse der Gemeinden im Einzelnen:

Ihre Meinung?

Was ist Ihre Meinung zum Wahlergebnis? Schreiben Sie uns an info(at)gruene-erzgebirge.de

Liebe Wählerinnen und Wähler im Erzgebirge,

12BertMeyer745Die Heimat ist GRÜN – aber noch nicht grün genug. Es scheint, als sei im Erzgebirge das Ein-Parteien-System der SED auf demokratischem Weg von einem Ein-Parteien-System der CDU abgelöst worden. Damit sich hier kein schwarzer Filz bildet, muss sich das ändern. Darum bemühen wir Erzgebirgs-GRÜNE uns um eine buntere Heimat.

Wir stehen für ein Erzgebirge, das bodenständig, aber nicht angestaubt ist. Wir verbinden Tradition und Moderne. Wir sind wertkonservativ, aber nicht strukturkonservativ. Unter grüner Politik verstehen wir das, was vernünftig ist. Die Merkmale, die unsere Politik vor Ort auszeichnen, sind Verlässlichkeit, Pragmatismus, Kreativität und Zukunftsfähigkeit.

Uns liegt der Erhalt unserer Heimat als Natur- und Kulturlandschaft ebenso am Herzen, wie die stabile und nachhaltige Entwicklung der mittelständischen Wirtschaft als Rückgrat der Region.

Wir wollen Geborgenheit für Kinder und Eltern, Freiräume für die Jugend, Verlässlichkeit und Unterstützung für ältere Menschen. Wir werben für eine Willkommenskultur gegenüber allen, die als Gast oder auf Dauer zu uns kommen. All jene, die zu einem lebenswerten und zukunftsfähigen Erzgebirge beitragen, haben unsere Achtung und unseren Respekt.

Als Direktkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Wahlkreis “Erzgebirge I” bitte ich um Ihre Erst- UND Ihre Zweitstimme zur Bundestagswahl am 22. September 2013.

Mit herzlichem Glückauf!

Ihr Bundestagskandidat

Bert Meyer aus Mildenau

Verstößt das Anton-Günther-Plakat der NPD gegen Urheberrecht?

12BertMeyer745Der Kreisverband Erzgebirge von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist der Auffassung, dass – anders als in der Freien Presse vom 18.09.2013 diskutiert – durchaus eine rechtliche Handhabe bestehen könnte, gegen das Anton-Günther-Plakat der NPD vorzugehen.

Dazu Bert Meyer, GRÜNER Direktkandidat zur Bundestagswahl im Wahlkreis 164/Erzgebirgskreis I:

“Das von der NPD auf dem Plakat verwendete Foto wurde in den Dreißiger Jahren von dem in der Region bekannten Fotografen Franz Landgraf aufgenommen, der eine Art “Hausfotograf” von Anton Günther war. Franz Landgraf ist im Jahr 1953 verstorben. (mehr …)

Wie Energiewende geht – und wie nicht

Pünktlich eine Woche vor der Bundestagswahl präsentiert die Bundesregierung eine Studie zum Strompreis. Der Wochenspiegel berichtete in seiner Ausgabe vom 14. September auf Seite 2.

Das Szenario beschreibt die Entwicklung, wenn man nichts macht. Nun kann man zur “Rolle rückwärts” aufrufen wie der energiepolitische Sprecher der sächsischen CDU-Fraktion, Herr von Breitenbuch.
Man kann dabei verschweigen, dass Braunkohle uns mit jahrzehntelangen Folgekosten belastet, die in keiner EEG-Umlage, sondern “nur” beim Steuerzahler auftauchen.
Man braucht auch nicht klarzustellen, dass die EEG-Umlage nur einen – je nach Betrachtungszeitraum sogar geringeren – Teil des Strompreisanstiegs ausmacht und gesunkene Börsenstrompreise nicht weitergegeben werden.
Man muss ebenso wenig die Energiepreissteigerung in den Fokus rücken, die viel höhere Lasten verursacht – nämlich die Gebäudeheizung. Dort dominiert die Abhängigkeit von den stetig steigenden Weltmarktpreisen für Öl und Gas, ganz ohne EEG-Umlage. Dass die Energiewende auch hier Chancen für mehr Unabhängigkeit bietet, wird völlig ignoriert.

Und wir GRÜNE? Räumen zunächst mit Falschbehauptungen auf, zum Beispiel: (mehr …)